Natürliche Baustoffe

Veröffentlicht am 21.12.2018
Schimmelpilze sind nicht immer sichtbar. Sie siedeln sich dort an, wo warme Luft und Feuchtigkeit aufeinander treffen. Natürliche Materialen, wie Hanf oder Lehmputz, geben Schimmel keine Chance.

Schimmel bildet sich besonders häufig in solchen Räumen, in denen hohe Mengen an Kondenswasser anfallen, wie in der Küche oder im Badezimmer. Hat die Feuchtigkeit keine Chance komplett auszutrocknen, kann sich Schimmel bilden, der seine Sporen in die Raumluft abgibt und Ihre Gesundheit gefährden kann.

Kondenswasser begünstigt Schimmelbildung
Früher wurden beim Hausbau weitestgehend natürliche Materialien (z. B. Lehm) verwendet, die den Vorteil hatten, dass sie Wasserdampf aufnehmen und wieder abgeben konnten. Moderne Baustoffe wie Beton oder auch Farbanstriche und Tapeten, haben kaum feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften. Und während Isolierverglasungen auf der einen Seite fleißige Helfer in punkto Energiesparen sind, findet auf der anderen Seite der Luftaustausch nur statt, indem regelmäßig gelüftet wird. Wer das Lüften versäumt, riskiert Kondenswasserbildung und damit auch Schimmelbildung.

Naturbaustoffe verhindern Feuchtigkeit
Auch Kältebrücken können zur Schimmelbildung beitragen. Zu beobachten ist dies z. B. an Fensterrahmen, die nicht richtig gedämmt wurden und dadurch die Kondenswasserbildung fördern. Wer nachträglich dämmen möchte, sollte auf natürliche Materialen (z. B. Thermo-Hanf) zurückgreifen. Diese sind atmungsaktiv, speichern die Feuchtigkeit und geben sie langsam wieder an die Raumluft ab. Schimmel hat hier kein leichtes Spiel. Mineralwolle hingegen kann nicht sehr viel Feuchtigkeit speichern und wird schnell nass. Die Folge ist, dass die Kältebrücke noch verstärkt wird und die Dämmwirkung verloren geht.


Bildquellen:
Natürliche Baustoffe: M. Großmann / pixelio.de

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